Richtiges saunieren will gelernt sein

In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen Möglichkeiten für gesundheitsförderndes Saunieren. Aber gleich vorweg, an erster Stelle sollte beim Saunagang immer Ihr persönliches Wohlbefinden stehen. Wir geben Ihnen eine Handreichung, um das Saunaerlebnis noch besser zu machen. 

 

Saunadauer 

 

Dem Stress und der Hektik des Alltags wollen viele durch entspannendes Saunieren entfliehen. Dafür sollten Sie aber ausreichend Zeit mitbringen und sich nicht durch Smartphones, E-Mails oder Armbanduhren ablenken lassen. Außerdem sollten Sie vor dem Saunabad maßvoll gegessen und getrunken haben. Ein leerer oder voller Magen macht sich beim Schwitzen negativ bemerkbar.

Ein Zeitfenster von etwa 2 Stunden ist für das Saunavergnügen perfekt.   

 

Vorbereitung

 

Duschen Sie gründlich vor dem ersten Saunagang. Das Duschen dient nicht nur der allgemeinen Hygiene, sondern es werden hierbei auch Kosmetika und Körperfett von der Haut entfernt, die das Schwitzen behindern könnten. Ein warmes Fußbad vor der Sauna fördert das Schwitzen zusätzlich.

Trocknen Sie sich gut ab, denn trockene Haut schwitzt in der Sauna schneller.

 

Saunagang

 

Schwitzen Sie immer auf einem Handtuch, denn Schweiß hinterlässt seine Spuren auf den Holzbänken der Sauna. In einer klassischen trockenen und heißen Sauna sollte der Aufenthalt kurz, aber dafür intensiv sein. Bei der Aufenthaltsdauer verlassen Sie sich vor allem auf Ihr Körpergefühl. Die Dauer ist Tagesform abhängig. Bei uns variiert diese zwischen sechs und 25 Minuten für einen Saunagang.

Das Schwitzen nimmt nach regelmäßigen Saunagängen zu.

 

Abkühlen 

 

Nach dem Verlassen der Sauna beginnt die Abkühlung idealerweise an der frischen Luft. Kühle Außenluft ist für die Abkühlung der Atemwege und frischen Sauerstoff wichtig. Bleiben Sie in langsamer Bewegung, um den Kreislauf stabil zu halten. Nach einigen Minuten können Sie je nach Belieben das aktive Abkühlen beginnen. Kalte Schwalldusche, Kneippschlauch, Schnee- oder Eisbaden, es gibt unzählige Möglichkeiten sich einem Kältereiz nach dem Saunagang auszusetzen. Um den Körper wieder zu akklimatisieren, ist ein anschließendes warmes Fußbad zu empfehlen, damit sich die Poren wieder öffnen.

Abhärtung und Stärkung des Immunsystems erreichen Sie nur über regelmäßige Wärme- und Kältereize.

 

Ruhen

 

Ein richtig dosiertes Saunabad bedeutet keine Anstrengung für den Körper. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch nicht nötig, eine längere Ruhepause einzulegen. Allerdings empfinden viele Menschen eine kleine Ruhepause zwischen den Saunagängen als angenehm und entspannend. Folgen Sie auch hier einfach Ihrem Körpergefühl. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Füße in der Zeit nicht kalt werden.

Ruhen zwischen den Saunagängen hilft beim Entspannen.

 

Zahl der Saunagänge

 

Ein vollständiges Saunabad besteht üblicherweise aus drei Saunagängen. Aber auch hier gilt, auf den eigenen Körper zu hören. Haben Sie Lust und Zeit auf fünf Saunagänge tun Sie dies und auch nur ein Saunagang ist besser als keiner. Wichtiger als die Zahl der Saunagänge ist die Regelmäßigkeit der Saunanutzung

Wer die Sauna zur Abhärtung besucht und seine Abwehrkräfte stärken möchte, sollte wöchentlich Saunabaden.

 

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